Entwurf: Dieser Text ist ein Platzhalter und wird vor der Veröffentlichung ersetzt.
Schwellenklausel: wann eine Wertsicherung auslöst
Eine Schwellenklausel passt den Betrag nicht jeden Monat an, sondern erst, wenn der Index eine Schwelle erreicht, zum Beispiel eine Veränderung um einen bestimmten Prozentsatz.
Wie die Schwelle wirkt
Solange die Indexveränderung seit dem Basismonat unter der Schwelle bleibt, ändert sich der Betrag nicht. Wird die Schwelle erreicht, wird angepasst.
Entscheidend ist, was danach als neue Basis gilt. Genau daran hängt die Rechnung.
Zwei Lesarten
Schwellen-Treppe: Jede Auslösung setzt die Indexbasis neu, die nächste Anpassung misst ab dieser neuen Basis.
Direktformel: Der Betrag wird einmal mit dem Verhältnis von aktuellem Index zu Basisindex multipliziert. Das ist die einfachere Rechnung.
Welche Lesart gilt, ist eine Rechtsfrage. Der Rechner zeigt beide nebeneinander.
Auf den Wortlaut kommt es an
Ob die Schwelle ab Erreichen oder erst beim Überschreiten auslöst, steht im Vertrag. Formulierungen wie „bis einschließlich“ oder „ab“ entscheiden über den Grenzfall.
Weitere Themen: Schwellenklausel · VPI-Reihen · Indexanpassung im Wartungsvertrag · Datenquellen